GIFTED -


   

Die vergangene Produktion von KASKOM:

 
 

Nach der ersten Produktion „Teufelspakt“ folgte GIFTED: in GIFTED tauchen neben einzelnen Textpassagen aus der Faustus-Interpretation von Christopher Marlowe, die strenge Hierarchisierung in „Himmel“ und „Hölle“ als Alltagserfahrung des Süchtigen, sowie das Element des guten und des bösen Engels auf, die in schwierigen Situationen versuchen, den schwachen Menschen zu beeinflussen.
GIFTED basiert auf der Vertextlichung persönlicher Phantasien der Akteure und auf Teilen der Faustus-Interpretation von Christopher Marlowe.

Die Darsteller spielen sich selbst – und sie tun es nicht. Sie behaupten Kunst-Figuren, die einen hohen Realitätsgrad haben. Nur mit dem einzigartigen Bühnen- Trick der behaupteten Fremd-Figur kann es gelingen eine spielerische Distanz zur Realität aufzubauen, ohne ungenau zu werden. Nur so bekommt ein schweres Thema Leichtigkeit.
 
Erzählt wird in groben Schritten die Faustus-Dramaturgie: Rausch, Abhängigkeit und Abrechnung. Oder Not, Brot und Tod. Doch ist dieser Bogen locker gestrickt und lässt den Darstellern von KASKOM genug Raum ihre sehr spezielle Lebens-Art zu zeigen. Ohne Chemie, auf der Bühne.
 

Der chorischen Umsetzung von Marlowe-Texten stehen die Allmachtsphantasien der Darsteller, die ihren Rauscherfahrungen entsprechen, gegenüber. „Die vom Chor-Gedanken ausgehenden Stücke verbindet ein Thema, die Droge, ihre Definition und rituelle Einnahme in Gruppe (sic).“ Einar Schleef: Droge Faust Parsifal.
GIFTED ist die Reise durch eine Gegenwelt.
 
GIFTED

oder ist gut zu disputieren der höchste Sinn der Logik?
Die Wahrheit über einen deutschen Mythos
 
Theaterprojekt mit Ex-Junkies
Regie: Martin Kreidt
Co-Produktion mit dem Deutschen Schauspielhaus Hamburg
 
Bei Gastspielanfragen wenden Sie sich bitte an KUNSTWERK e. V.

   
   
   
   
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
  KASKOM: Theaterprojekt mit Ex-Junkies
  Wieviel Feuer braucht der Mensch?
  Gifted