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Kooperation mit Filmemacher und Künstler Jens Huckeriede wurde eine
großangelegte Fotoausstellung zum ersten Projekt, welches die vergessenen
Volkssänger Gebrüder Wolf in die Erinnerung der Menschen zurückbringen
sollte.
Die Ausstellung zeigt den Aufstieg von Leopold und Ludwig Wolf/Isaac zwischen
1895 und 1933 als Volksmusiker, Filmschauspieler, Unternehmer und Schallplattenstars.
Nach ihrem großen Durchbruch im Jahre 1911 erfreuten sie sich bald
auch internationaler Beliebtheit. |
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den zwanziger Jahren wurden ihre Lieder von fast allen Plattenverlagen
auf Schellack gepresst. 1933 begann die Vertreibung der Familie Isaac,
die seit dem 18. Jahrhundert in der Hamburger Neustadt lebte.
Die Ausstellung
dokumentiert ein deutsch-jüdisches Schicksal, das in der Phase des
Niedergangs von Berufsverbot, Ermordung im KZ, Flucht oder Überleben
in Hamburg handelt. Im Exil in Shanghai und später in New York geht
die Ära der Gebrüder Wolf zu Ende. Zur neuen Heimat wird Kalifornien,
wo 1975 Dan Wolf, der Urenkel von Leopold Wolf geboren wird. Im November
2000 kommt er mit seiner Band Felonious nach Hamburg St. Pauli und erobert
er sich die Lieder seiner Vorfahren zurück.
Die Fotoausstellung über die Gebrüder Wolf war im November 2001
im Hamburger Rathaus zu sehen, wo sie auf großes Interesse und eine
überwältigende Resonanz traf. Sie zeichnet die wechselvolle
Lebensgeschichte der Wolfs mit den Stationen Hamburg, Shanghai, New York
und Kalifornien nach. Nach Hamburg wird die Ausstellung voraussichtlich
in San Franciso, Shanghai, New York und Israel Station machen.
Die Lebensgeschichte der Gebrüder Wolf wird auf 48 Ausstellungstafeln
mit den Maßen 1,39 m x 0,98 m gezeigt. Zusätzlich gibt es drei
Hör-Stationen, an denen die Musik der Gebrüder Wolf, HipHop
von Dan Wolf sowie Neubearbeitungen von Wolf-Songs durch Hamburger Bands
zu hören ist.
Ein Projekt mit Unterstützung der Senatskanzlei und der Kulturbehörde
der Freien und Hansestadt Hamburg.
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