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Anmeldungen unter

Anna.Hennecke@kunstwerk-hamburg.de

   

YoungStar Fest goes Kaltstart –

ein perfekter Tag im Park!

Tanz- und Theaterworkshops

für Jugendliche

 

23.- 25. Juli 2010: Tanz mit Mable Preach

24.- 25. Juli 2010: Theaterworkshop

23.- 25. Juli 2010: Parkours-Workshop

 

Workshop-Präsentationen am

25. Juli ab 16h im PARK FICTION/ St. Pauli

 


 


 

 

 

YoungStar goes Kaltstart


                                                                                                                       25.07.2010

An
einem Sonntag im Juli wird die Freilichtbühne vor dem Golden Pudel
Club zum melting pot von Theaterprojekten von Jugendlichen. Das
YoungStar koppelt exklusiv für Kaltstart Hamburg vier Previews aus
und kombiniert sie zum YoungStar Sommerspecial 2009.
Bei
Schaschlikspießen und Balkanbeats frönen wir der Kunst, der Jugend
und dem Sommer. Es gibt eine Werkstattpräsentation von Romeo und
Julia unplugged, eine Ausschnitte einer Tanzchoreographie zum Thema
Körperlichkeit und Weiblichkeit, ein Hip Hop Konzert von Wortwaffe
und dazu das Traumlabor Kopf von Sascha Piroth.


 

 

Traumfabrik Kopf

Die Traumfabrik Kopf ist ein Installationslabor, in dem Träume formuliert und realisiert werden können. Ein Traum kann so skurril und unterschiedlich aussehen wie das Individuum selbst. Verschiedene Materialien, Stoffe, Bilder, Fotos, Farben, Ideen können zur Verwirklichung dieses Traumes beitragen.

Die TeilnehmenerInnen haben die Gelegenheit, Wunsch- und Traumvorstellungen bezüglich ihrer individuellen sozialen und beruflichen Zukunft zu entdecken und sie dann künstlerisch umzusetzen. Mit Unterstützung des Grafikkünstlers Sasha Piroth entstehen individuelle Fotocollagen -  jede ein Traumbild.


Romeo und Julia unplugged

Für das Schreib- und Theaterprojekt „Romeo und Julia unplugged“

haben 13 junge MigrantInnen aus Wilhelmsburg gemeinsam mit Feridun Zaimoglu und Günter Senkel den Klassiker aktualisiert und  auf die Bühne gebracht: William Shakespeares Liebesdrama wurde von Verona nach Wilhelmsburg verlegt, übersetzt, angeglichen und umgeschrieben. In der Schreibarbeit ging es darum, die eigene Realität als Folie für die dramatische Handlung zu benutzen, Sprache und Geschehen auf das Jetzt der eigenen Erfahrungen anzuwenden. Romeo und Julia unplugged ist ein intensives, rohes und ehrliches Bild der dramatischen Tragödie: Familienfehde, Liebe, Rache und Tod wurden an das eigene Milieu angeknüpft und damit verwoben. Feridun Zaimoglu und Günter Senkel vermitteln den Jugendlichen einen anderen Umgang mit dem Genre des dramatischen Schreibens – das Schreiben wird zum Erzählen, zum Sprachrohr der eigenen Realität.

 

Body Attack

13 junge Mädchen aus Wilhelmsburg zeigen Ausschnitte aus ihrer Arbeit mit der Choreographin Mable Preach. Tanz und Musik sind die Medien, um sich mit Körperlichkeit, Geschlechtsidentitäten und kultureller Herkunft auseinanderzusetzen. Gemeinsam mit dem Performance-Kollektiv She She Pop wird die Gruppe ein eigenes Theaterspiel erarbeiten.

 


YoungStar Fest

 


Sommer 2011 auf Kampnagel

 

 

Das YoungStar Fest geht in die 2te Runde

Nachdem Kunstwerk im Sommer 2009 die erste Ausgabe des YoungStar Festes auf Kampnagel mit großem Erfolg präsentierte, geht das YoungStar Fest als innovative künstlerische Plattform für Kinder- und Jugendliche nun in die 2te Runde.

Ein neues Programm mit außergewöhnlichen Künstlern soll Schülerinnen und Schülern unterschiedlichster Herkunft in einem zweiwöchigen interaktiven Kompaktformat begeistern und ihnen die Praxis ästhetischen Lernen näher bringen. Unter dem Thema "Heimat im Kopf" arbeiten internationale, professionelle KünstlerInnen zusammen mit Jugendlichen in allen Sparten der Künste, wie Tanz, Theater, Performance, Bildende Kunst und Musik, um sich und ihre Fähigkeiten zu ergründen.

 

Heimat im Kopf

Die Realität an den Schulen deutscher Großstädte ist multikulturell. Kinder und Jugendliche sind Teil einer heterogenen Gemeinschaft der Kulturen und Sprachen. Für sie geht es darum ihre eigene Identität in einem Wechselspiel von Abgrenzung und Aneignung individuell zu formulieren. Dabei müssen sie Grenzen überschreiten und Grenzen schaffen, um ihre ganz persönliche Wirklichkeit lebbar zu machen. Dies erfordert ein hohes Maß an Flexibilität, Kreativität und Wandlungsfähigkeit.

„Ich bin keine Türkin. Ich bin keine Deutsche. Ich bin Hamburgerin.“(Ebru, 17)

Was oft als Schwierigkeit gesehen wird, will das YoungStar Fest 2011 als Chance nutzen. In sechs Eigenproduktionen begeben sich international renommierte Künstler aus den Bereichen Theater, Tanz, Peformance und Musik mit Hamburger Jugendlichen verschiedener Herkunft auf die Suche nach der eigenen Identität und einer Definition von Heimat. Ausgangspunkt für die Arbeiten sind die Geschichten der jungen Protagonisten, ihre Biografien, ihr jetziges Leben und ihre Ideen und Gedanken für die Zukunft. In Zusammenarbeit mit den Künstlern entstehen sechs eigenständige Produktionen, die die Themen der Jugendlichen ernsthaft verhandeln und gleichermaßen eine klare und überzeugende künstlerische Sprache sprechen.

Das YoungStar Fest 2011 will die Lebenswirklichkeit der 14-21Jährigen unter künstlerischen Aspekten befragen und präsentieren. Dabei sollen Produktionen entstehen, die sowohl inhaltlich als auch ästhetisch vielseitig und überzeugend sind. Die beteiligten Künstler zeichnen sich durch ihre eigenständige künstlerische Sprache aus, die es vermag dem Material der teilnehmenden Jugendlichen eine klare Form zu geben. Die Produktionen des YoungStar Festes sind Herausforderung und Risiko auf drei Ebenen: zunächst fordern sie von den Künstlern die Anwendung ihrer Arbeitsweisen auf die Themen der Jugendlichen, weiterhin führen sie die Jugendlichen durch einen anspruchsvollen künstlerischen Arbeitsprozess bis zur Präsentation und drittens werden sie auf den Bühnen von Kampnagel einem breiten Publikum präsentiert.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

                 Das neue Projekt von Feridun Zaimoglu

                      http://www.kunstwerk-hamburg.de